»Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.«   Aldous Huxley

Keynote Speaker

Erleben, was Emotionen sind und was sie bewirken

Richard Graf verfügt über reichhaltige Erfahrung im öffentlichen Vortrag. Er spricht praxisnah über Entscheidungsmanagement im persönlichen wie unternehmerischen Bereich, die Bedeutung der Emotionen für Neues Denken, Change-Prozesse und wie der digitale Transfer gelingen kann. Grafs didaktisches und methodisches Vorgehen ist interaktiv, er bringt die Zuhörer zum Nach- und Mitdenken, nimmt ihre Fragen ernst und beteiligt die Zuhörer am Prozess, die Antworten zu finden.

Als Emotionsforscher entdeckte Richard Graf, dass bei jedem Menschen Emotionen, Intuition und Kognition untrennbar verbunden sind und wie aus ihrem zyklischen Zusammenwirken heraus der Mensch denkt, entscheidet und auf seine Welt Einfluss nimmt. Diese Erkenntnis ist für jeden Menschen, der am Tag tausende von Entscheidungen trifft, von großer Bedeutung.

Richard Graf spricht zu folgenden Themen:

  • Wie der digitale Transfer gelingt – Digitalisierung erfordert ein wirksames Entscheidungsmanagement, damit die Fachbereiche mit einem tradierten Führungsstil und in gleicher Weise die agilen Teams auf Augenhöhe zu gemeinsam getragenen Entscheidungen finden.
  • Neues Denken – die bewusste Emotionslogik erweitert die menschliche Intelligenz und ergänzt die Künstliche Intelligenz um den fehlenden Baustein für menschliches Denken, Entscheiden und Verhalten.

Herbert Spencer, Philosoph und Soziologe, verdichtete bereits Ende des 19. Jahrhunderts Darwin zu „Survival of the fittest“, was zu den fatalen Folgen im vergangenen Jahrhundert führte und heute als Leitspruch für den digitalen Transfer dient. Die einseitig formende Kraft der Natur und unserer Umgebung ist längst vorbei.

Abbildung: Zyklisch-evolutionäre Sicht erweitert darwinistische Sicht

 

Das Klima ist Natur und sie zwingt den Menschen in die Anpassung, aber diese Natur ist von Menschen gemacht, genauso wie technische Innovationen. Das Smartphone verändert den Menschen, unsere Wirtschaft und die Gesellschaft so entscheidend, die wiederum uns verändern.

Spencers Aussage taugte nie. Darwin hat ausgedient und es wird die Erkenntnis folgen, dass wir auf uns selbst reagieren. Die Herausforderung besteht heute darin, diese sich gegenseitig beeinflussenden Prozesse zu erkennen und in unser Denken und unsere Entscheidungen einzubeziehen. Das heißt, wir müssen Zyklen erkennen und selber zyklisch-evolutionär denken. Diese offene Art zu denken muss auch Grundlage unserer Entscheidungsprozesse werden, in der Gruppe, in Unternehmen und in der Gesellschaft.

Mit diesem Wissen und seiner reichhaltigen Erfahrung als Unternehmer und Coach beleuchtet Graf viele Themen unter einem neuen Licht. Hier ein Auszug aus seinem Themen-Spektrum:

  • Gibt es den freien Willen und wenn ja, wie gehe ich damit um?
  • Wie wird störende Gruppendynamik verhindert und wie fließt die Kompetenz aller in eine gemeinsam getragene Entscheidung ein?
  • Wie wird das Dilemma zwischen autoritären und partizipativen Führungsstilen gelöst?
  • Wie kann Künstliche Intelligenz zur Künstlichen menschlichen Intelligenz werden?
  • Was ist Intuition, wie gehe ich mit ihr um und wann kann ich ihr trauen?
  • Wie entsteht das Dilemma „Kopf oder Bauch“ und wie kann ich es lösen?
  • Was ist der Unterschied zwischen Gefühlen und Emotionen?
  • Wie verhindere ich emotionale Ausraster und wie gehe ich damit um, wenn sie geschehen sind?
  • Wie entsteht ein Gedanke und vor allem wie endet er wieder?

Richard Graf verfügt über reichhaltige Erfahrung im öffentlichen Diskurs. Es gelingt ihm leicht, auf die drängenden Probleme der Zuhörer einzugehen, und er ist erfahren darin, den Fragenden selbst zu einer Antwort zu führen.

Zum Thema Entscheidungsprozesse sprach Graf bereits auf unterschiedlichen Kongressen wie den Petersberger Trainertagen, der Hauptversammlung der Deutschen Bank und in Seminaren zum Einfluss der Emotionen auf Entscheidungen an der Europa-Universität Viadrina und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Graf ist Lehrbeauftragter an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seine Workshops und Keynotes zeigen, wie interessiert junge Menschen sind, zu verstehen, was die Welt und das Agieren in ihr zusammenhält. Das Bedürfnis dazuzugehören und seinen Beitrag zu leisten ist Teil einer Entscheidungs- und Unternehmenskultur sowie der Entwicklungen einer digitalisierten und globalen Welt.

Grafs Forschungen belegen, das Emotionssystem ist Ursprung und Ende jeglichen Denkens. Neues Denken mit bewusster Emotionslogik erweitert sowohl die menschliche wie die Künstliche Intelligenz.

Darüber spricht und unterhält sich Richard Graf gerne mit Ihnen und Ihren Teilnehmern, Zuhörern und Zuschauern.

Der Dipl. Mathematiker Richard Graf vermittelt neue Einsichten über den menschlichen Entscheidungsprozess und die Anwendung bewährter, universell einsetzbarer Entscheidungswerkzeuge.

Grundlage ist das K-i-E Konzept, in dem Graf Kognition, Intuition und Emotion in einen kohärenten Zusammenhang gebracht hat unter Berücksichtigung der jüngsten Forschungsergebnisse.

Graf arbeitet seit 20 Jahren als Personal und Business Coach für gemeinsam getragene Entscheidungen, Change-Prozesse, Strategie und Leadership. Seine Erfahrungen gründen auf 35 Jahren als Consultant, Führungskraft, Unternehmensgründer und Vorstandsvorsitzender eines Business Intelligence Unternehmens.

Er ist zertifiziert in unterschiedlichen Management-Methoden und Lehrbeauftragter an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und an der Goethe-Universität Frankfurt (Main).

Seine Passion ist es, Menschen, Teams und Unternehmen darin zu unterstützen, das zu tun, wozu sie fähig sind.

»Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.«
Die Voraussetzung, um einen Gedankenzyklus zu initiieren, ist ein Impuls aus dem Emotionssystem. Viele Menschen tendieren dazu, das mit dem Nachdenken einhergehende unangenehme Gefühl als nicht zugehörig abzulehnen. Bei der Bildung des kohärenten Weltbildes, das durch den Widerspruch zum Bekannten ausgelöst wurde, wird der Auslöser häufig mit dem unangenehmen Gefühl verbunden. Wird bei diesem Vorgang das kohärente Weltbild nicht bewusst hinterfragt, entsteht die Abneigung gegen die Person.