»Wenn ihr’s nicht erfühlt, ihr werdet’s nicht erjagen.«   Johann Wolfgang von Goethe

Neues Denken

Das Emotionssystem ist Ursprung und Ende jeglichen Denkens

Herzlich willkommen auf der K-i-E Homepage. Die Entdeckungen von Richard Graf zeigen erstmals, dass Kognition, Intuition und Emotionen untrennbar miteinander verbunden sind und wie in ihrer Interaktion Denken entsteht und Gedankenzyklen enden. Diese Erkenntnisse führten zum Design funktionaler Entscheidungsprozesse, den K-i-E Tools, und erklären, was Menschen zu Neuem Denken befähigt.

Warum der Fokus auf Entscheidungen liegt

Einer jeden Handlung geht eine Entscheidung voraus, sei sie nun bewusst getroffen oder durch Prozesse ausgelöst, die dem Bewussten nicht zugänglich sind. Handlungen sind im unternehmerischen Umfeld Maßnahmen, um Chancen zu nutzen und Risiken zu vermeiden.

Eine gute Entscheidung stellt man in angemessener Zeit her. Sie führt zu einem Commitment bei Mitarbeitern, Führungskräften und allen Beteiligten. Eine gute Entscheidung kann bereits zum Entscheidungszeitpunkt gemessen werden: und zwar durch die Anzahl der Prozess-Beteiligten, die die Entscheidung gemeinsam tragen und ihr nicht lediglich zustimmen.

Die Dynamik und Komplexität der Herausforderungen verlangen die Mitwirkung aller. Eine gute Entscheidung entsteht aus dem kooperativen Zusammenwirken derer, die etwas beizutragen haben, und der Ausgrenzung derjenigen, die den Entscheidungsprozess verzögern, verwässern oder verhindern wollen.

Abbildung: Der menschliche Entscheidungsprozess

 

Aus dem zyklischen Zusammenwirken des Emotions- und Kognitionssystems entstehen Entscheidungen. Eine Entscheidung ist nur einer von mehreren Schritten, aber mit ihr beginnt die Sequenz von Veränderungsprozessen, an deren Ende ein beabsichtigtes Ziel steht. So sind Entscheidungen der Kern menschlichen Verhaltens und eine zentrale Facette des Menschseins.

Im unternehmerischen Alltag werden immer mehr und immer schneller Entscheidungen gefordert. Schnell gute Entscheidungen herzustellen wird angesichts des sich rasant ändernden Umfelds immer mehr zu einer Frage des Überlebens, so wie es für den Menschen – evolutionär gesehen – schon immer war und wofür er mit seinen Entscheidungssystemen ausgestattet wurde.

Gemeinsam getragene Entscheidungen stellen sich dabei als die überlegene Entscheidungsform heraus.

Die K-i-E Theorie

Die Erkenntnisse von der vedischen über die altgriechische Philosophie bis hin zu den Neurowissenschaften sind in der ganzheitlichen Theorie von Kognition, Intuition und Emotionen zusammengeführt. Die Intuition erhält eine greifbare Verortung. Das Wissen über die Wirkungsweise der Emotionen befähigt Menschen, ihre Kompetenzen einzubringen und auf ein gemeinsames Ziel auszurichten. Der Mensch kann damit die Grenzen seines Denkens ausweiten und sein persönliches und berufliches Umfeld selbstwirksam gestalten.   [weiter]

Die K-i-E Tools

Die K-i-E Tools sind das nötige Rüstzeug, um zeitnah gute Entscheidungen gemeinsam herzustellen. Die Entscheidungswerkzeuge eignen sich gleichermaßen für tradierte Fachbereiche mit ihrer hierarchischen Organisation als auch für agile Teams, die auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Mit den K-i-E Tools wird die Zusammenarbeit zwischen allen auf eine neue Ebene gehoben. Auf ihrer Basis entsteht eine Commitment-Kultur in Unternehmen, die Wertschätzung, Verbindlichkeit, Fokus, Mut und Eigenverantwortung entstehen lassen. Sie führt nicht nur zu besseren Entscheidungen, sondern schafft eine Welt, in der sich die Fähigkeiten aller entfalten und Mitarbeiter gerne dazugehören wollen.   [weiter]

K-i-E Seminare

Das Emotionssystem lernt durch Erfahrung in einem bestimmten emotionalen Zustand. So dient die K-i-E Theorie als Design-Vorgabe, um das Wissen aufzubauen sowie für die Entscheidungsprozesse selbst. Der bereits von Mihaly Csikszentmihalyi beschriebene emotionale Zustand Flow als der Korridor zwischen Unterforderung und leicht unter der Überforderung wird durch Demos, eine hohe Interaktion, Workshops, Fallbeispiele und gemeinsames Lernen hergestellt und aufrechterhalten. So entsteht ein emotionaler Zustand von Freude und Begeisterung, in der jeder Einzelne wie auch die Gruppe mit neuen Kompetenzen wächst.   [weiter]

Der integrative Führungsstil

Die alte tradierte Welt, autoritär oder partizipativ, und die neue Welt, Wasserfall bis hin zu agilem Vorgehen, prallen derzeit aufeinander. Die Unvereinbarkeit der beiden Führungsstile erzwingt den integrativen Führungsstil, der sich weder aus den post-heroischen noch partizipativen Führungsstilen entwickeln kann. Der integrative Führungsstil grenzt klar dysfunktionale Eigenschaften vorausgehender Führungsstile aus und integriert funktionale und bewährte Eigenschaften aller in den neuen Stil.   [weiter]

Speaker

Richard Graf verfügt über reichhaltige Erfahrung im öffentlichen Vortrag. Er spricht praxisnah über Entscheidungsmanagement im persönlichen wie unternehmerischen Bereich, integriert die Bedeutung der Emotionen für Neues Denken sowie Change-Prozesse und zeigt, wie der digitale Transfer gelingen kann. Grafs didaktisches und methodisches Vorgehen ist interaktiv, er bringt die Zuhörer zum Nach- und Mitdenken, nimmt ihre Fragen ernst und beteiligt die Zuhörer am Prozess, die Antworten zu finden.    [weiter]

Verweise / Relevante / Hinweise:

K-i-E Erfinder (www.richard-graf.de)
Buch: Die neue Entscheidungskultur von Richard Graf
golfact

»Wenn ihr’s nicht erfühlt, ihr werdet’s nicht erjagen.«
Wie Johann Wolfgang von Goethe im Faust I trefflich anmerkt, sind Ziele nicht zu erreichen, wenn sie nicht erfühlt werden. Erst die unangenehmen Gefühle signalisieren das Abweichen vom Ziel. Es geht aber nicht nur um das Erfühlen der Zieldefinition selbst, sondern vielmehr darum, das unangenehme Gefühl zu identifizieren und zu akzeptieren, um nicht vom Weg abzuweichen. Das freudige Gefühl wird erzeugt, wenn das Ziel durch erfolgreiche Einflussnahme erreicht worden ist.