Bericht über die interaktive Lesung zum Buch „Die neue Entscheidungskultur“

„Neues Denken – Die Wirkung der Emotionen auf Denken und Entscheiden“

Montag, 9. April 2018

Die Beteiligung und Resonanz während und nach der Lesung zeigten, dass es Richard Graf gelang, großes Interesse für Neues Denken und die Wirkung der Emotionen auf Denken und Entscheiden zu wecken. Zur Verdeutlichung wurden die Grafiken zu den ausgewählten Inhalten für alle sichtbar an die Wand projiziert. Die bis dahin offene Frage, ob man aus einem Fachbuch lesen kann, ist eindeutig mit ja zu beantworten.

 

Richard Graf bei seiner Lesung in Berlin
Foto: Elsa Graf

 

Die gut 40 Teilnehmer hörten für gut zwei Stunden gebannt zu, und die aufgeworfenen Fragen nach den einzelnen Textpassagen waren sowohl tiefgehend als auch umfassend und berührten alle Lebensbereiche. Die Teilnehmergruppe war sehr heterogen mit Professoren, einem Präsidenten und einem Dean zweier Hochschulen, Coachs, Trainer, Therapeuten und vielen Interessierten aus unterschiedlichen Richtungen.

Trotz widersprüchlich tradierter Vorstellungen gelang es, die Unterscheidung zwischen Gefühl und Emotion zu erkennen. Es gelang weiter, die Entdeckung der Untrennbarkeit der Entscheidungssysteme und deren Auswirkungen auf unser Fühlen, Bewerten, Entscheiden und Handeln zu erfassen. Nach einem Verständnis, was Intuition eigentlich ist, begriffen viele zum ersten Mal die Tragweite des Zusammenwirkens von Emotionen, Intuition und Kognition.

Abschließend gelang es Graf, eine Vorstellung davon zu geben, wie eng die Grenzen des Denkens tatsächlich sind und wie gerade mit dem Wissen darüber, jeder die Grenzen seines Denkens ausweiten und mit neuem Denken sein persönliches und berufliches Umfeld selbstwirksam gestalten kann.

So blieb ein Großteil der Teilnehmer bis nach 22:00 Uhr, um der Beantwortung der aufgewühlten Fragen beizuwohnen.

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