Was erschwert agile Adaption?

Mit Entscheidungsmanagement werden Erschwernisse beseitigt

Stellvertretend für viele Studien wird anhand der „10th VERSIONONE annual State of AgileTM survey“ nachgewiesen, dass alle Impediments (Erschwernisse) mit Entscheidungsmanagement gelöst oder gemildert werden.

 

 

Erschwernis-01 mit 46%: Unternehmens-Kultur passt nicht zu den agilen Werten

Die vorherrschenden Unternehmenskulturen passen tatsächlich nicht zum agilen Mindset, da sie aus tradierten Führungsstrukturen entstanden sind. Das drückt jedoch eine verkehrte Ordnung für Change-Prozesse aus und argumentiert in verkehrter Ursache-Wirkung-Abfolge.

Die agile Umsetzung ist der Entscheidung und Verantwortung in den Fachbereichen nachgelagert. Ein Bottom-Up-Prozess vom nachgelagerten Umsetzungsteam für das gesamte Unternehmen zu fordern, widerspricht den systemischen Wirkprinzipien. Damit Change-Prozesse gelingen, erfordern sie die Erlaubnis oder den Auftrag des Managements. Würde man beim Management beginnen, wären Unterstützung und Commitment gegeben. Fehlt der Auftrag oder die Erlaubnis, sind die Prozesse schwierig und scheitern meist. Der Glaube, agile Werte würden sich aus den Scrum-Teams in den tradierten Bereichen des Unternehmens ausbreiten, ist Illusion. Vielmehr wird Scrum meist verwässert und entwertet. Für ein Top-Down-Vorgehen ist ein Commitment-Prozess erforderlich, damit Lippenbekenntnisse zu echter Unterstützung werden. Erst so wird sich ein Wertewandel etablieren bei Mitarbeitern, Führungskräften und allen Beteiligten in gelebter Erfahrung.

Zum zweiten entsteht eine Kultur aus gelebten Werten, die in gelungenen Entscheidungsprozessen erfahren werden. Werte wie Offenheit, Fokus, Augenhöhe, Mut und Commitment sind nicht zu verordnen, sie sind auch nicht einzufordern, sondern entstehen, wenn sie in akzeptierten Prozessen eingebettet sind und angewendet werden. Dafür ist ein Commitment-Prozess zwingende Voraussetzung.

So wird ein Kulturwandel bei jedem Individuum, in tradierten und agilen Bereichen, in Gang gesetzt, der in den Entscheidungsprozessen für das Unternehmen gesichert ist und in Künstlicher Intelligenz abgebildet werden kann.

Die K-i-E Theorie stellt die wissenschaftliche Grundlage für das Lernen im Emotionssystem zur Verfügung. Die Entscheidungsprozesse liefern praxisgeprüfte solide Ergebnisse, die für eine neue Entscheidungskultur notwendig sind.

 

Erschwernis-02 mit 41%: Mangelnde Erfahrung mit agilen Methoden

Ohne Zweifel fehlt die Erfahrung sowohl im Management als auch in den Scrum-Teams, was die Quellen im Newsletter-Beitrag „Warum Entscheidungsmanagement für Scrum so wichtig ist“ und viele andere Studien zeigen.

Auch hier wird die Verzerrung, das obige Governance-Thema, sichtbar. Mit einem Commitment-Prozess kann im Change festgelegt werden, dass das Wissen und die Erfahrung mit den agilen Methoden Teil des Change-Prozesses werden.

Die Entscheidungsprozesse bringen Management und Fachbereiche sowie die agilen Teams zusammen und die Erfahrungen an den Schnittstellen unterstützen diesen Prozess.

Die Verortung der Artefacts und Ceremonies mit K-i-E Tools fördert das Verständnis und festigt die Erfahrung mit den agilen Methoden bei den Mitarbeitern. So ist Scrum selbst oder das Sprint-Planning ein Priorisierungsprozess und Refinement nichts anderes als ein Güteprozess.

Die wissenschaftliche Grundlage, dass die Untrennbarkeit der Entscheidungssysteme die einzige Quelle für Probleme und Lösungen ist, fördert das Verständnis und lassen Scrum-Team und Fachbereiche wachsen.

 

Erschwernis-03 mit 38%: Mangel an Management-Unterstützung

Mit den Entscheidungsprozessen, insbesondere dem Commitment-Prozess, aber auch dem Güte- und Priorisierungsprozess, wird ein Vorgehen hergestellt, wie die Unterstützung committet, eingefordert und gelebt werden kann.

Was nicht verstanden ist, kann nicht so leicht unterstützt werden. Somit ist die Erschwernis-03 auch eine Wiederholung und Detailierung von Erschwernis-01 und 02.

Mit den K-i-E Tools wird der agile Wert Commitment eingeführt sowie gelebt und damit die Entwicklung des agilen Mindsets im Unternehmen gefördert.

 

Erschwernis-04 mit 38%: Fehlende Unterstützung für kulturelle Transition

Was nicht verstanden ist, kann nicht committet und nicht erfolgreich umgesetzt werden. Somit ist die Erschwernis-04 auch eine Wiederholung und Detailierung von Erschwernis-01 bis 03.

Alle Entscheidungsprozesse zielen darauf, dass Scum erfolgreich ist und die Unterstützung eingefordert wird, womit der agile Wert Fokus gelebt wird.

 

Erschwernis-05 mit 38%: Inkonsistente agile Praktiken und Prozesse

Scrum und den anderen agilen Methoden fehlt die Operationalisierung, das beginnt mit der Priorisierung als ein zentraler Entscheidungsprozess, was getan wird und was nicht. Mit den Entscheidungsprozessen können durchgehende Prozesse implementiert und normierte Praktiken zur Verfügung gestellt werden.

Die Entscheidungsprozesse stellen Respekt her, weil jeder zu Wort kommt und alle einbezogen sowie in die Pflicht genommen werden.

 

Erschwernis-06 mit 36%: Druck, traditionelle Wasserfall-Prozesse einzuhalten

Der Druck ist real und bestimmte Fachprozesse wie Budgetierung und Controlling brauchen Projektkennzahlen.

Mit den Entscheidungsprozessen werden Scrum und das Team vor diesem Druck geschützt. Einmal damit, dass die K-i-E Tools die Grenzen zum Wasserfall-Vorgehen schützen, die mit dem Commitment-Prozess hergestellt wurden, und zum anderen übergriffiges Verhalten verhindern, indem sie den Beteiligten Werkzeuge an die Hand geben wie die normierte K-i-E Skala, mit der sich jeder in einer normierten und akzeptierten Bewertung ausdrücken kann.

Damit bekommt Mut einen Rahmen, in dem Mut gelebt werden kann.

 

Erschwernis-07 mit 34%: Ineffektive Zusammenarbeit des Managements

Die Entscheidungsprozesse stellen die Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit einer normierten Güte her. Der Fachbereich wird beteiligt und in die Pflicht genommen. Damit wird Augenhöhe und Respekt hergestellt und Mut gelebt. Als Folge wird die Zusammenarbeit nachweislich um Faktoren verbessert.

 

Erschwernis-08 mit 30%: Allgemeine organisatorische & Kommunikations-Probleme

Die „Neue Entscheidungskultur“ stellt Tools, Vorgehen und Prozesse zur Verfügung, welche die Organisation, Prozesse und Kommunikation nach den agilen Werten gestaltet. Die Werkzeuge stellen eine funktionierende Kommunikation her und verankert sie im Scrum-Team, zum Product-Owner und zwischen Product-Owner und Fachbereich.

 

Erschwernis-09 mit 30%: Mangelnde Bereitschaft für Agilität

Die Entscheidungsprozesse wandeln mangelnde Bereitschaft in ein Commitment für Agilität, dort, wo es sinnvoll ist. Das Commitment wird im Prozess hergestellt, nicht mit Druck oder Überzeugung, sondern einfach, weil Scrum und gemeinsam getragene Entscheidungen überlegen sind.

 

Erschwernis-10 mit 28%: Unfähigkeit zur kontinuierlichen Priorisierung der Arbeit

Dafür wurden der Priorisierungsprozess und die anderen K-i-E Tools entwickelt. Der Priorisierungsprozess bringt eine Performance-Steigerung bis zu einem Faktor 5 mit sich. Die Auswirkung davon ist eine kontinuierliche Arbeit.

 

Erschwernis-11 mit 27%: Nicht ausreichendes Training

Mit einem Commitment-Prozess wird das Management ins Boot geholt und das Training wird damit ein Teil des Commitments für das Scrum-Team, den Scrum Master und den Product Owner. Mit den Entscheidungsprozessen und der durch sie ausgelösten Erfahrung wird das Gelernte besser verankert. Damit reduziert sich der Aufwand für das notwendige Training.

Die Operationalisierung von Scrum mit den Entscheidungsprozessen führt zur Selbstorganisation, die Lernen einfacher und effektiver macht.

 

Erschwernis-10 mit 25%: Schlechte Kollaboration und Zusammenarbeit

Dafür wurden die Entscheidungsprozesse entwickelt. Mit ihnen wird die Zusammenarbeit hergestellt, verbessert und nachhaltig verankert.

 

Erschwernis-10 mit 5%: Weiß nicht

Mit den Entscheidungsprozessen würde man das herauszufinden.

Kommentar verfassen