VW geht nach Seattle F.A.S am 30.09.2018

VW geht nach Seattle

Was müsste passieren, damit deutsche Unternehmen nicht ins Ausland gehen

Es fehlen Entscheidungsprozesse, die gute Lösungen mit hoher Geschwindigkeit herstellen. VW entscheidet sich, nach USA zu gehen, weil sie sich dort „schnelle Lösungen“ erhoffen.

Der Beitrag in der FAZ am 30. September 2018 zeigt, was in Deutschland geschehen wird, wenn Entscheidungsmanagement nicht zügig angegangen wird.

Mit Entscheidungsprozessen, die an der Untrennbarkeit von Emotionen, Intuition und Kognition ausgerichtet sind, lassen sich schnelle und gute Lösungen auch in Deutschland herstellen. Entscheidungsprozesse, gepaart mit deutscher Ingenieurskunst und agilen Methoden, führen zu einer Performanceverbesserung um einen Faktor 4, dessen Lösungen zudem besser sind und gemeinsam getragen werden.

Diese Agilität brauchen VW sowie deutsche Unternehmen nicht nur einmalig für schnelle Lösungen, sondern immer wieder, wenn man sich mit Product-Increments einer Lösung nähern will. Wer auf Dauer an der Spitze bleiben will, benötigt die Agilität im Unternehmen, bei Führungskräften, bei Mitarbeitern sowie den agilen Team-Mitgliedern.

Eine Auslagerung in die USA birgt eine Chance auf Beschleunigung und scheint verführerisch. Jedoch gibt es genügend Entscheidungsbedarf in der „tradierten“ Organisation, wenn man Teile in die USA beziehungsweise nach außen verlagern will. Vor allem die Schnittstellen zwischen der „alten“ und der „ausgelagerten“ Welt erfordern ebenfalls gut funktionierende Entscheidungsprozesse. Spätestens bei der Re-Integration der „schnellen Lösung“ braucht das Unternehmen die Agilität, um die Innovation wieder aufzunehmen.

Die Notwendigkeit schneller sowie gemeinsam getragener Entscheidungen ist offensichtlich. Die Erosion in Deutschland hat bereits begonnen, obwohl gerade Deutschland über das entsprechende Wissen und die Umsetzungskompetenz verfügt.

Mehr Informationen auf www.k-i-e.com und https://morethandigital.info/agilitaet-erfordert-entscheidungsprozesse-1-2

Photo by Sean Thoman on Unsplash

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