Agilität (2/13) – Ausrichtung am Geschäftsprozess und der Wertschöpfung

Jedes Unternehmen hat eine unverwechselbare Identität, die sich in Geschäftsprozessen, der Vision, Werten und den Menschen nach innen und außen darstellt. So geben Geschäftsprozesse mit ihren eingebetteten Entscheidungsprozessen die Einmaligkeit eines Unternehmens vor und Unternehmen formen sie, damit die Unverwechselbarkeit erhalten bleibt.
Im heutigen Hype um Agilität geht die Ausrichtung an den Geschäftsprozessen oft verloren. Ein Wettrennen hat begonnen, als müsste jeder so schnell wie möglich Agilität erreichen. Das Ziel sind und bleiben funktionale Geschäftsprozesse, die großartige Services und Produkte bereitstellen. Es ist wenig zielführend, wenn der agile Mindset oder disruptives Denken ohne Entscheidungsprozesse und agile Methoden eingeführt werden sollen.


Abbildung: Fokus auf Services und Produkte

Agile Methoden sind äußerst diszipliniert, in dessen Rahmen Teammitglieder selbstorganisiert und selbstverantwortlich gute Ergebnisse produzieren. So erreichen Unternehmen mit Disziplin die angestrebte Resilienz bei gleichzeitiger Stabilität in Entscheidungsprozessen, die eine solide Planung erlauben.
Wie eng oder kleinteilig sowie flexibel oder stabil Prozesse sind, hängt maßgeblich vom Unternehmen ab. Die Deutsche Flugsicherung wird mehr auf autoritäre Führung und stabile Prozesse setzen als eine Kreativ-Abteilung. Eine Bank wird in vielen Prozessen mehr auf Kontrolle setzen und eine Entwicklungsabteilung mehr auf Vertrauen. Die Polarität ist der Irrglaube. Weder der Glaube, Vertrauen sei besser als Kontrolle, noch die Volksmund-Weisheit, Vertrauen sei gut, Kontrolle aber besser, führen ins Ziel. Beides sind notwendige und essentielle Grundwerte, die in die Geschäftsprozesse und für die Menschen in Unternehmen justiert werden müssen.

Die neue Entscheidungskultur – Das Buch

Die K-i-E Theorie der Untrennbarkeit von Emotionen, Intuition und Kognition liefert die wissenschaftliche Grundlage für die agilen Methoden und die Entscheidungsprozesse und stellt diese damit auf ein solides Fundament.

Die Entscheidungsprozesse für die Bewältigung der unternehmerischen Herausforderungen sind praxisnah für den Change zur Agilität in meinem Buch „Die neue Entscheidungskultur“, Hanser Verlag 2018, beschrieben.

Mehr auf meiner Homepage www.k-i-e.com

Die neue Entscheidungskultur – Das Seminar (2 Tage)

Entscheidungen herstellen, statt sie zu fällen oder zu treffen. Die Untrennbarkeit von Emotionen, Intuition und Kognition. Praxiserprobte Werkzeuge für 100% Beteiligung.

Aktueller Termin: Freitag 19. und Samstag 20. Oktober 2018
Nächster Termin: Freitag 25. und Samstag 26. Januar 2019
Ort: Frankfurt am Main

Das Emotionssystem ist Ursprung und Ende jeglichen Denkens. Neues Denken mit bewusster Emotionslogik erweitert die menschliche wie künstliche Intelligenz.

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Agilität erfordert Entscheidungsprozesse

Agile Leadership ist ein Widerspruch in sich selbst

Reihe:

  1. Wie der agile Change gelingt (18.09.2018)
  2. Ausrichtung am Geschäftsprozess und der Wertschöpfung (25.09.2018)
  3. Untrennbarkeit von Emotionen, Intuition und Kognition (Plan: 2.10.2018)
  4. Einführung agiler Methoden (Plan: 9.10.2018)
  5. Ist Agilität ohne agile Methoden erreichbar? (Plan: 16.10.2018)
  6. Was macht agile Methoden so erfolgreich? (Plan: 23.10.2018)
  7. Agilen Methoden fehlt die Operationalisierung (Plan: 30.10.2018)
  8. Entscheidungsprozesse stellen eine neue Entscheidungskultur her (Plan: 6.11.2018)
  9. Kalibrierte emotionale Schleifen (13.11.2018)
  10. Entscheidungsprozesse lösen das Führungsdilemma (20.11.2018)
  11. Die fehlende Unterstützung ist selbstgemacht (27.11.2018)
  12. Die unternehmerische Wirklichkeit (4.12.2018)
  13. Mit Entscheidungsmanagement gelingt der agile Change (11.12.2018)

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