EXPLAIN – Trusted Decisions – Master of KiE DecisionMaking certified by K-i-E & INeKO

Die praxisorientierten Zertifizierungsaufgaben und sie selbst wählen und gestalten zu können, machte neugierig und begeisterte alle. So waren die Zertifizierung zum Master of K-i-E DecisionMaking alles andere als eine aufgeregte Prüfungssituation.

Abbildung01 – KiE-DecisionMaking war für alle wichtig und alle freuten sich auf die Mitarbeit

Die Teilnehmer wendeten KiE-DecisionMaking an, um sich gemeinsam dabei zu unterstützen, die Zertifizierungsaufgaben zu meistern:

  1. Erklärung eines Alltagsphänomens mit der KiE-Trilogie.
  2. Herbeiführen einer gemeinsam getragenen Entscheidung mit dem KiE-Commitment-Prozess in der Gruppe.
  3. Eigenständige Ausarbeitung einer unternehmerischen Aufgabenstellung mit KiE-DecisionMaking, die mit dem Güteprozess zu einer Qualität (8) geführt wird.

In wiederholten Schleifen wurden Hintergrundwissen erweitert und die praktischen Kompetenzen der Master of DecisionMaking verstetigt. Die Teilnehmer demonstrierten ihr Können, das mit dem Güteprozess auf einen gemeinsamen Stand gebracht wurde, bis alle die KiE-DecisionMaking-Tools sicher anwenden konnten. Die Logik der Emotionen wurde greifbar.

Gemeinsames Lernen ist möglich. Emotiv-kognitiven Zyklen sorgen für die Klarheit und lassen das Team zusammenwachsen.

Abbildung02 – Gemeinsames Lernen mit emotiv-kognitven Zyklen

„Problem talk creates problems. Solution talk creates solutions.“  Steve de Shazer

Die Ressourcen-Frage offenbart die Kooperation und führt dazu, dass sich alle gegenseitig unterstützen. Alle werden in die Pflicht genommen, ihre individuellen Kompetenzen einzubringen. Ein Rückblick sowie Rechtfertigung oder Selbstdarstellung finden keinen Raum, was zu einer angenehmen Lernatmosphäre führt. So konnten, trotz der Zertifizierung, echte Commitments für Trusted Decisions herbeigeführt werden.

Abbildung03 – Mit der Ressourcen-Frage wird gemeinsames Lernen möglich

Die in die agile Arbeitsweise integrierten KiE-DecisionMaking-Tools führen in die Selbstverantwortung mit der natürlichen Reihenfolge: Priorisierung- und dann Commitment.

Abbildung04 DecisionMaking erfordert eine Reihenfolge

Alle Teilnehmer sind hochmotiviert ihren Beitrag zur KiE-Community zu leisten und ihre Kompetenzen zu vertiefen sowie auszuarbeiten:

  1. Was ist eine Design-Vorgabe für eine funktionale Fehlerkultur
  2. Was ist eine Design-Vorlage für eine Mut-Kultur Wie kann ein „angst-freier“ Raum herbeigeführt werden?
  3. Wie wächst ein gewünschter Mindset?

Abbildung05 – Mut, eine zusammengesetzte Emotion – wichtig und riskant zugleich

 

November 2019

Richard Graf (DecisionMaking, Emotionsforscher und Agile Transformation Coach)

Elsa Graf (Head of KiE-Marketing)

 

Literatur

„Die neue Entscheidungskultur“, Richard Graf, Hanser Verlag 2018

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