s223 Mit DecisionMaking-Tools Entscheidungen sicher und zeitnah herstellen

Der unsichere Entscheider Mensch braucht DecisionMaking-Tools, um nicht von Künstlicher Intelligenz ersetzt zu werden

Handlungskompetente Führungskräfte sowie agile Teams sind in der Lage, unterschiedliche Interessen in gemeinsam getragene Entscheidungen zu überführen. Dafür brauchen sie DecisionMaking-Tools, die an der Untrennbarkeit von Emotionen(E), Intuition(i) und Kognition(K), der KiE-Trilogie, ausgerichtet sind. Sie bringt sehr unterschiedliche Entscheidungsformen hervor.

Unterschiedliche Entscheidungsformen

Problem und Lösung entstammen derselben Quelle

Die unglaubliche Diversität menschlicher Entscheidungen, genauso wie das zunehmende Entscheidungsdilemma mit kognitiven Verzerrungen und irrationalen Entscheidungen, haben ihren Ursprung in der KiE-Trilogie. Werden die funktionalen Anteile der KiE-Trilogie genutzt sowie ihre dysfunktionalen vermieden, wird sie zur Design-Vorgabe.

Unterschiedliche Entscheidungsformen

Mit KiE-DecisionMaking kann die Vielzahl der unternehmerischen, sozialen, gesellschaftlichen, politischen und globalen Entscheidungen bewältigt werden.

Tradierte Entscheidungsformen sind nicht gut genug

Weder sind für diese Herausforderungen autoritär vorgegebene noch im Konsens gefundene Entscheidungen geeignet. Die Konsensentscheidung dauert zu lang und reduziert alle auf den kleinsten gemeinsamen Nenner. Selbst wenn eine autoritäre Entscheidung tatsächlich die beste ist, wird sie selten gemeinsam getragen, weil die Beteiligung fehlt. Die Mehrheitsentscheidung genauso wie die partizipative ist für die Minorität eine autoritär vorgegebene Entscheidung.

Die gemeinsam getragene Entscheidung

Mit den KiE-Tools werden alle Teilnehmer berücksichtigt und mit ihren Kompetenzen für eine gemeinsam getragene Entscheidung in die Pflicht genommen. Die 100%ige Beteiligung mit der KiE-Skala führt zu Entscheidungen, die von allen getragen werden, womit das notwendige Commitment entsteht. Die gemeinsam getragene Entscheidung ist die überlegene Entscheidungsform, die eine Prozess-Vorgabe braucht, damit sie sicher und zeitnah herbeigeführt werden kann. Eine tiefe und breite Zustimmung ist das Resultat, ausgestattet mit dem Commitment für die dann folgende Umsetzung.

KiE-DecisionMaking-Prozesse

Die KiE-DecisionMaking-Tools – ein Synonym für Entscheidungsprozesse – sind alltagstaugliche Werkzeuge zur Bewältigung der indiviudellen sowie unternehmerischen Herausforderungen. Die Core-Tools umfassen eine gemeinsam akzeptierte Bewertung, Lösungsorientierung, die bewusste Nutzung der Intuition sowie ein gemeinsames Verständnis und einen Priorisierungs- und Commitment-Prozess. Die Anzahl der Beteiligten, die eine Entscheidung gemeinsam mittragen, zeigt bereits zum Entscheidungszeitpunkt eine gute Entscheidung an.

KiE-DecisionMaking tools

Die höhere Taktzahl der digitalen Transformation erfordert verlässliche DecisionMaking-Tools, mit denen Führungskräfte sowie agile Teams gemeinsam getragene Entscheidungen zeitnah herbeiführen können.

Agile Transformation

Transformationsprozesse, insbesondere die digitalen und die agilen, erfordern Übergänge zwischen den tradierten und agilen Welten. In diesen Bereichen genauso wie zwischen den Bereichen müssen Entscheidungen sicher und zeitnah herbeigeführt werden.

Agile Transformation Refernzmodell

Mehr zur Artikelreihe KiE-DecisionMaking Tools

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Mehr zur Artikelreihe Künstliche Intelligenz

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März 2020, Richard Graf und Elsa Graf

Der unsichere Entscheider Mensch braucht DecisionMaking-Tools, um nicht von Künstlicher Intelligenz ersetzt zu werden.“ Richard Graf

Quelle

GRAF, Richard. Die neue Entscheidungskultur: Mit gemeinsam getragenen Entscheidungen zum Erfolg. Carl Hanser Verlag München 2018.

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